Bruno Suter, langjähriger Wirt des Restaurants «Hölloch» im Muotathal SZ, wurde vor knapp fünf Jahren zu einer Art Winkelried im Widerstand gegen die Einführung des Covid-Zertifikats. Wenige Tage vor dessen Einführung erklärte er öffentlich, dass er den Gehorsam gegenüber dem «Amt für Gesslerhutmassnahmen» verweigere und bei der grossen gesellschaftlichen Spaltung nicht mitmachen werde.
Die Chronologie der Ereignisse sowie ein Porträt des Wirts finden sich in folgendem Video:
https://ttv.swiss/Bruno-Suter-ein-Innerschweizer-Urgestein-10631
Obwohl das Schwyzer Kantonsgericht Bruno Suter in strafrechtlicher Hinsicht freigesprochen hatte, wurden ihm die Verfahrenskosten auferlegt. Letzte Woche bestätigte das Bundesgericht diesen Entscheid. Insgesamt kostete ihn der Rechtsstreit rund um das Corona-Thema mehrere Zehntausend Franken.
Transition TV sprach mit dem Muotathaler Kult-Wirt über den Bundesgerichtsentscheid, die Justiz sowie über Aufarbeitung und Versöhnung.
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Trotz Freispruch: «Hölloch»-Wirt Bruno Suter muss zahlen
24. Juli 2026 von Stefan Theiler
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