Während die Energiewende immer komplizierter und teurer erscheint, verfolgt Lytefire einen erstaunlich simplen Ansatz: Sonnenlicht wird mit handelsüblichen Glasspiegeln gebündelt und direkt in Wärme verwandelt. Kein Umweg über Photovoltaik und Strom – die Hitze landet dort, wo sie gebraucht wird: beim Kochen, Backen, Rösten oder Einkochen.
Und genau das macht den Unterschied. Nach Angaben von Lytefire erreicht das System bei der Umwandlung von Sonnenlicht in nutzbare Wärme über 50 Prozent Effizienz. Die verwendeten Materialien sind günstig und nahezu überall erhältlich. Das System lässt sich warten – und sogar selbst bauen.
Was zunächst nach einer technischen Spielerei klingt, kann wirtschaftlich plötzlich ziemlich interessant werden. Eine französische Einmach-Manufaktur spart laut Lytefire rund 1.200 Euro Gaskosten pro Jahr.
In Afrika wiederum ermöglicht die Technik Menschen, Bäckereien und andere kleine Unternehmen aufzubauen, wo Brennholz, Holzkohle oder andere Energieträger einen erheblichen Teil der Kosten verschlingen.
Dabei geht es um mehr als Energie. Wer seine Energie selbst erzeugen kann, gewinnt ein Stück Unabhängigkeit. Und aus dieser Unabhängigkeit können Einkommen, Unternehmen und neue Handlungsspielräume entstehen.
Urs Riggenbach von Lytefire zeigt im Gespräch mit Christoph Pfluger, warum manchmal nicht die komplizierteste Technologie die spannendste ist – sondern jene, die Menschen mit einfachen Mitteln selbst in die Hand nehmen können.
Sonne. Spiegel. Wärme. Und eine Idee, die erstaunlich viel bewegen könnte.
https://lytefire.com/en
Zum Crowdfunding
https://www.ulule.com/lytefire/
Solarenergie ohne Hightech – kann es wirklich so einfach sein?
14. August 2026 von ,
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