Die Philosophin Gwendolin Walter-Kirchhoff über den Herzraum, Kontakt und u.a. die Frage: "Was passiert wenn ich Probleme nicht lösen muss."
Die Welt ist schlecht. Die Welt ist gut. Menschen sind böse. Menschen sind gut. „Es ist, was es ist“, sagt Erich Fried. Philosophie ist das Nachdenken über die Wirklichkeit. Dies erfordert zunächst einmal die Bereitschaft, unsere Gedanken über die Welt, die wir für Wissen halten, als Annahmen zu erkennen. „Die Welt ist wie ein Spiegel“, sagt ein altpersisches Weisheitswort.
Nach einem ersten [Video], das auf große Resonanz stieß, führt sie nun in einem zweiten Gespräch mit Elisa Gratias für Manova und Transition TV erneut ihre tiefsinnigen Überlegungen aus und liefert konkrete Fakten für ihren Appell zu mehr Besonnenheit und Lebensfreude.
„Man sieht nur sich selbst, die Welt ist wie ein Spiegel. Das heißt, so wie ich die Welt sehe, darin spiegelt sich etwas wieder, was in mir ist. Das (…) ist ein riesiger Durchbruchsgedanke. Das holt dich erst mal raus aus deiner eigenen inneren Box.“
Über die Kluft zwischen Männern und Frauen, die sich auch medial immer wieder spaltend offenbart, sagt die junge Frau:
„Das ist ein wesentliches Thema unserer Zeit, muss man einfach mal sagen. Wenn wir weiter leben wollen, wenn wir eine Zukunft haben wollen (…), dann darf an der Stelle etwas passieren. Und was ich gesehen habe, ist, dass es bei beiden Seiten um ein gebrochenes Herz geht.“
Die Worte von Gwendolin Walter-Kirchhoff vermögen es, verstrickte Gedanken und Emotionen zu entwirren und sich von einer gewissen Sanftheit getragen zu fühlen, während das Gesagte nachklingt und zu eigenen Gedanken anregt.
«Es ist immer das gebrochene Herz » - Gwendolin Kirchhoff im Gespräch mit Elisa Gratias
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